„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ von Kira Gembri | 5-Minuten-Rezension

Verbannt zwischen Schatten und Licht Flatlay

„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ ist mal wieder ein Buch vom Alt-SuB – und das habe ich beim Lesen auch gemerkt. Vermutlich hätte ich das Buch zum Zeitpunkt des Kaufs sehr geliebt, jetzt dagegen … fand ich es eher mittelmäßig. Warum erfahrt in meiner folgenden Kurz-Rezension.

Worum geht’s im Buch?

So hat Lily sich den Start an ihrer neuen Schule wirklich nicht vorgestellt: Schon am ersten Tag setzt ihre überdrehte Freundin Jinxy alles daran, sie zu verkuppeln, und ihr angeborener Hang zum Pechvogeldasein lässt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern. Umso überraschter ist Lily deshalb, als sie um ein Date gebeten wird – und das ausgerechnet von dem umwerfend gut aussehenden Rasmus (aka „Mr Schlafzimmerblick“)! Doch dann verläuft das Treffen ganz anders als erhofft, und wenig später wird Rasmus in einen rätselhaften Unfall verwickelt. Während Lily noch glaubt, Prügeleien auf Partys und Peinlichkeiten auf dem Schulball seien die größten Probleme, mit denen sie fertigwerden muss, wird sie bereits hineingezogen in eine Rivalität zwischen Schatten und Licht … (@Amazon)

So hat mir „Verbannt zwischen Schatten und Licht“ gefallen

Wenn es um Bücher kaufen und zeitnah lesen geht, habe ich ja echt ein Problem. So liegen manche Bücher bereits seit sechs oder mehr Jahren ungelesen im Regal – oder wie in diesem Fall auf dem Kindle. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. Vermutlich hätte mir „Verbannt zwischen Schatten und Licht“ nämlich im Jahr 2014 bedeutend besser gefallen als heute. Fakt ist aber nun mal, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe und davon nur mittelmäßig überzeugt bin.

Die Storyline von „Verbannt zwischen Schatten und Licht“ ist nicht neu, und beim Lesen fühlte ich mich an manchen Stellen an Twilight erinnert. Doch nicht nur das machte das Lesen für mich über große Teile einfach nur anstrengend. Vor allem die Hauptfigur Lily, deren Denk- und Handlungsweise ich über weite Teile des Buches nicht nachvollziehen konnte, hat bei mir immer wieder für Augenrollen gesorgt. Lily ist ein klassischer Streber, dabei noch ein Pechvogel sondergleichen, der Unfälle magisch anzieht und von ihrem vorlauten Sidekick Jinxy durch die Story begleitet wird. Als sie ihrem Love-Interest Rasmus begegnet, ist es natürlich mehr oder weniger Liebe auf den ersten Blick. Allerdings schwankt Lilys Meinung zu Rasmus zwischen „Ich mag ihn überhaupt nicht“ und „Oh mein Gott, er ist mein Held“. Und das ging mir so sehr auf den Wecker, dass ich das Buch eigentlich schon abbrechen wollte.

Dass ich durchgehalten habe, lag vor allem daran, dass ich das Geplänkel zwischen Lily und Rasmus, aka „Mr Schlafzimmerblick“ und SPOILER ALERT: gefallenem Engel vom Dienst, meistens doch ganz amüsant fand. Rasmus ist natürlich der typische Bad Boy – unnahbar, gut aussehend, mysteriös. Hier wird einfach jedes Young-Adult-Klischee bedient, das es gibt. Leider macht das die Story auch etwas vorhersehbar, und die Figuren bleiben reichlich blass und ohne Tiefe. Dazu kommt die Geschichte leider auch erst im letzten Drittel so richtig in Fahrt, davor dümpelt sie über weite Strecken nur so vor sich hin.

Mein Fazit

Insgesamt war „Verbannt zwischen Schatten und Licht“ eine nette Lektüre für zwischendurch, die mir vermutlich vor sechs Jahren deutlich besser gefallen hätte. Den zweiten Band der Dilogie werde ich mir schenken und nicht mehr lesen. Für Leser auf der Suche nach typischer Young-Adult-Fantasy á la Twilight und Konsorten ist die Schatten-und-Licht-Saga aber sicherlich gut geeignet. Von mir gibt es nur drei von fünf Sterne.


Die Fakten zum Buch

Titel: Verbannt zwischen Schatten und Licht (Schatten-und-Licht-Saga Band 1)

Autor: Kira Gembri

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Seitenzahl: 341 Seiten

Erscheinungsdatum: 10. Juni 2012 (Printausgabe)

Preis: 9,90 € (Printausgabe)

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